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Anwälte & Kanzleien

Cyberversicherung für Kanzleien

Mandantendaten sind hochsensibel. Ein Cybervorfall trifft nicht nur die IT — er trifft Verschwiegenheitspflicht, Fristen und das Vertrauen, auf das Ihre Arbeit baut.

Risiken

Wo Kanzleien besonders angreifbar sind

Akten, E-Mails, Kanzleisoftware — alles an einem Ort, alles vertraulich. Angreifer wissen: Hier liegen sensible Informationen, und der Druck im Ernstfall ist hoch — beruflich wie reputativ.

01 · Mandantendaten

Berufsgeheimnis & Datenabfluss

Ransomware, kompromittierte Postfächer oder ungesicherte Cloud-Zugänge — der Abfluss von Mandantenakten ist nicht nur ein Datenschutzfall. Er berührt die Verschwiegenheitspflicht und kann Meldepflichten, Schadensersatz und berufsrechtliche Folgen auslösen.

02 · Fristen & Ausfall

Wenn die Kanzlei-IT stillsteht

Steht DMS, E-Mail oder Kanzleisoftware, laufen Gerichtsfristen und Termine trotzdem weiter. Akten sind nicht abrufbar, Schriftsätze nicht fertig — der Schaden entsteht durch entgangene Bearbeitung und Haftungsrisiken, nicht nur durch die verschlüsselten Dateien selbst.

03 · Vertrauen

Krisenkommunikation & Reputation

Wie und wann Mandanten informiert werden, entscheidet über den langfristigen Schaden. Kompromittierte Absenderkonten ermöglichen Betrug im Namen der Kanzlei — gefälschte Zahlungsaufforderungen oder Phishing an Mandanten aus vertrauten Postfächern. Der Reputationsschaden wiegt oft schwerer als der technische.

Worauf die Deckung achten sollte

Kanzleien brauchen mehr als Standard-IT-Schaden — Datenschutz, Kommunikation und Betriebsausfall müssen zusammenpassen. Diese Bausteine gehören in die Prüfung:

  • Datenschutz & Krisen: Rechtliche Einordnung, Meldungen an Behörden und Betroffene, externe Beratung — Bußgelder sind in Tarifen oft ausgeschlossen, Organisation nicht.
  • Forensik & Wiederherstellung: Aufklärung des Vorfalls, Bereinigung, Wiederaufbau von Akten und Systemen — unabhängig davon, ob Lösegeld gezahlt wird.
  • Betriebsunterbrechung: Entgangene Honorare und Mehrkosten, solange die Kanzlei nicht arbeitsfähig ist — Karenz- und Haftzeiten entscheiden über die Entschädigung.
  • Cyber-Betrug & Haftpflicht: Geldverlust durch Täuschung, Haftpflicht bei Drittschäden durch Daten- oder Kommunikationsvorfälle — oft separate Module mit eigenen Sublimits.

Warum sich Absicherung lohnt — jenseits der Berufshaftpflicht

Die Berufshaftpflicht adressiert berufliches Fehlverhalten — nicht automatisch Ransomware, kompromittierte E-Mail-Konten oder organisierte Betrugsversuche. Kanzleien sind für Angreifer attraktiv: vertrauliche Akten, vertrauensvolle Kommunikation, oft begrenzte IT-Ressourcen und hoher Reputationsschaden im Ernstfall. Eine passende Cyberdeckung kann Forensik, Wiederherstellung und Krisenorganisation abfedern — wenn Tarif und Bausteine zur Kanzleirealität passen.

Orientierung, keine Einzelfallzusage. Welche Bausteine greifen, hängt vom Tarif, von vereinbarten Obliegenheiten und vom konkreten Vorfall ab — das klären wir in der Beratung. Kostenrahmen ohne Police: Schadenrechner (Branche Kanzleien).

Beratung

Cyberrisiko in der Kanzlei einordnen

Schildern Sie uns kurz Ihre Kanzlei — unverbindlich, ohne Formularpflicht. Wir prüfen, welche Deckungsbausteine für Ihre Situation sinnvoll sein könnten.