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IT- & Digitaldienstleister

Cyberversicherung für IT-Dienstleister

Wer Systeme für Kunden betreibt, haftet doppelt — für den eigenen Ausfall und für Schäden, die in Kundenumgebungen entstehen. Cyber- und Vermögensschadenhaftpflicht müssen hier zusammenpassen.

Risiken

Wo IT-Dienstleister besonders angreifbar sind

Admin-Zugänge, Managed Services, Cloud-Umgebungen — Sie sind Knotenpunkt in fremden IT-Landschaften. Ein Vorfall bei Ihnen wirkt oft sofort beim Kunden mit, und umgekehrt machen Sie Lieferkettenangriffe zum Einfallstor.

01 · Drittschäden

Vorfälle, die beim Kunden landen

Kompromittierte Remote-Tools, fehlerhafte Updates oder ein Angriff über Ihre Infrastruktur — Schäden entstehen in Kundensystemen, nicht nur intern. Haftungsansprüche, Ausfallzeiten und Vertragsstrafen beim Auftraggeber können den eigenen IT-Schaden bei Weitem übersteigen.

02 · Policen-Lücke

Cyber vs. Vermögensschadenhaftpflicht

Zwei Policen, zwei Auslöser: Die VSH greift bei beruflichem Fehlverhalten — Cyber bei Angriffen und Datenvorfällen. Genau in der Mitte entstehen Lücken: Wer prüft nur eine Police, übersieht, was die andere ausdrücklich ausschließt.

03 · Zugänge

Lieferkette & privilegierte Konten

RMM, VPN, Domain-Admin, Cloud-Root — Ihre Zugänge öffnen viele Kundenumgebungen. Angreifer zielen gezielt auf MSPs und IT-Partner ab, weil ein erfolgreicher Zugriff gleich mehrere Mandanten erreichbar macht. Der Schaden skaliert über Ihren Kundenstamm.

Worauf die Deckung achten sollte

IT-Dienstleister brauchen Deckung für den eigenen Betrieb und für Haftung gegenüber Kunden — abgestimmt mit bestehender VSH. Diese Bausteine gehören in die Prüfung:

  • Cyber-Haftpflicht / Drittschäden: Schäden in Kundensystemen durch Cyber-Vorfälle — Auslöser, Sublimits und Ausschlüsse von VSH und Cyber-Police sauber abgrenzen.
  • Schnittstelle zur VSH: Welche Szenarien (Fehlkonfiguration, Update-Fehler, Datenverlust beim Kunden) welche Police triggert — und wo keine greift.
  • Forensik & Incident Response: Aufklärung im eigenen Haus und koordinierte Reaktion über mehrere betroffene Mandanten — nicht nur interner Server-Neustart.
  • Betriebsunterbrechung: Entgangene Projekterlöse und Mehrkosten, solange Leistung nicht normal erbracht werden kann — Karenz- und Haftzeiten entscheiden über die Entschädigung.

Warum sich Absicherung lohnt — trotz technischem Know-how

IT-Kompetenz reduziert Risiko, eliminiert es nicht — und schützt nicht automatisch vor Haftungsketten beim Kunden. Ein Vorfall trifft Reputation, Verträge und mehrere Mandanten gleichzeitig. Die Vermögensschadenhaftpflicht allein deckt weder Ransomware-Folgen noch alle Cyber-getriebenen Drittschäden. Eine passende Cyberdeckung kann Forensik, Organisation und Ertragsausfall abfedern — wenn Tarif, VSH und Ihre Leistungsrealität zusammenpassen.

Orientierung, keine Einzelfallzusage. Welche Bausteine greifen, hängt vom Tarif, von vereinbarten Obliegenheiten und vom konkreten Vorfall ab — das klären wir in der Beratung. Kostenrahmen ohne Police: Schadenrechner (Branche IT-Dienstleister).

Beratung

Cyberrisiko als IT-Dienstleister einordnen

Schildern Sie uns kurz Ihr Leistungsprofil — unverbindlich, ohne Formularpflicht. Wir prüfen, welche Deckungsbausteine zu Cyber- und VSH-Setup passen könnten.