Kurz: Die Fälle sind anonymisiert und verdichtet. Sie zeigen Muster – keine Einzelfallberatung und keine Garantie für Deckung in jedem Tarif.
Fall 1: Gehackter Shop
Ein mittelgroßer D2C-Shop bemerkt, dass Admin-Zugänge missbraucht wurden. Bestellungen werden umgeleitet, Kundendaten exportiert. Der Shop steht Tage still – Forensik, Passwort-Reset, Server-Wiederherstellung.
- Kosten: Forensik, IT-Wiederaufbau, ggf. Krisenkommunikation
- Umsatzausfall in der Betriebsunterbrechung
- Vertrauensverlust bei Bestandskunden
Fall 2: Kreditkartendaten-Leak
Über eine kompromittierte Checkout-Erweiterung gelangen Zahlungsdaten ab. Der Händler muss melden, Kunden informieren und mit dem Payment-Partner aufräumen – auch wenn der Angriff „nur“ über ein Plugin lief.
- Drittschäden und Datenschutzfolgen sind oft der teure Teil
- Hosting oder Plugin-Anbieter haften selten so, wie erhofft
- Cyber-Tarife unterscheiden stark bei Datenschutzverletzungen
Fall 3: DDoS im Weihnachtsgeschäft
Black-Week-Traffic wird durch einen DDoS-Angriff lahmgelegt. Der Shop ist erreichbar – aber Checkout und Suche nicht. Jede Stunde Peak-Umsatz fehlt. Ohne klare Betriebsunterbrechungslogik wird der Schaden schwer greifbar.
Was Händler mitnehmen können
Dokumentieren Sie Umsatzabhängigkeit, kritische Systeme und bestehende Deckung. Prüfen Sie, ob Betriebsunterbrechung, Forensik und Drittschäden im Tarif wirklich zu Ihrem Shop passen – nicht nur der Preis.
Mehr Kontext: Cyberversicherung für E-Commerce · Schadenrechner.
Nächster Schritt: Schadenbandbreite schätzen – oder kurz Ihr Shop-Set-up schildern. Wir melden uns bei Ihnen so schnell wie möglich.